🚗-trip Klappe die Dritte oder auch „Paul entdeckt seine Liebe zu HotPots“

Nach einem entspannten Morgen mit Strandspaziergang bei Ebbe direkt vom Campingplatz aus, fĂŒhrten wir unsere Serpentinentour durch die Westfjords fort. Entgegen meiner Erwartungen schafften wir es den herausfordernden (nennen wir es mal so 😅) und nahezu vertikalen Weg zurĂŒck zu etwas Zivilisation.

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Weiter ging es zur Spitze des Fjords (LĂĄtrabjarg), die fĂŒr beeindruckende Klippen mit vielen Vögeln bekannt ist. In schwindelerregender Höhe! Und dahinter sind einfach nur die Weiten des Ozeans! Das finde ich persönlich viel ergreifender als eine hohe Klippe 😝 Generell war das ein sehr tierreicher Tag: Vögel, Robben, kleine Wale am Horizont, einen Polarfuchs und Schafe..immer wieder Schafe auf der Straße.

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Immer wieder kommen wir an echt skurrilen Orten vorbei mit interessanter Flugfrack-Deko, trockengelegten Fischerbooten oder einfach kristallblauem Wasser😍

Und dann endlich mache ich im ReisefĂŒhrer unseren ersten HotPot aus. Ich bin schon die ganze Zeit heiß darauf, wohingegen Paul das eher als „wenn es sich mal ergibt und nicht zu touristisch ist“ abgetan hat. Das nĂ€chste PrachtstĂŒck („Pollurin“; heißt soviel wie PfĂŒtze) ist alles andere als ausgeschildert und touristisch. Dieser zwar angelegte aber aus einer natĂŒrlichen Quelle entspringende HotPot liegt irgendwo im Nirgendwo mit Blick auf den Fjord und die Berge. Einfach himmlisch. Es gibt vier Becken die jeweils unterschiedliche Temperaturen haben, die durch kaltes hinzugefĂŒgtes Wasser reguliert werden. Nach einem wirklich entspannten Bad war auch Paul endlich ĂŒberzeugt. Dies sollte nicht der letzte HotPot fĂŒr diesen Tag gewesen sein. Der einzige „Nachteil“ an HotPots ist, dass man danach so heruntergefahren ist, dass man nur noch schlafen und chillen möchte. 😅

Der zweite HotPot des Tages kam wirklich direkt aus der Erde und bestand quasi nur aus ein paar Einlassungen im Boden, die eine Abstufung der Temperatur darstellten. Man kann sich die Becken wie einen Teich vorstellen mit sandigem Boden und Matsche ĂŒberall.
Dann saßen wir da im untersten Becken wie zwei HĂŒhner im Kochtopf und freuten uns. Aber der wirkliche Kochtopf und eine kleine Mutprobe noch dazu war das obere Becken mit ca. 46-48 Grad das wir nur nach einer Aufheizphase in den unteren Becken ansatzweise aushalten konnten. Trotzdem hat die ganze Haut gebitzelt und niemand durfte sich schnell und ruckartig bewegen, um das Wasser möglichst ruhig zu halten.

Kleine Sporteinheiten zwischendurch

Abendessen gab es an diesem Tag hoch oben zwischen Bergen im Hochland mit einer hervorragenden Aussicht ĂŒber den Fjord und der untergehenden Sonne.

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